THRESHOLD COACHING-PROGRAMM · Stand: Februar 2026
Auftragnehmer: João Heep · Hofheim am Taunus · [email protected]
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten ausschließlich für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB über die Teilnahme am Coaching-Programm „THRESHOLD COACHING".
Unternehmer im Sinne dieser AGB ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Das Programm richtet sich ausschließlich an Selbständige, Freiberufler, gewerblich Tätige und Unternehmer. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB werden nicht zum Programm zugelassen.
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Der Auftraggeber bestätigt mit der Bewerbung und erneut mit Vertragsschluss:
Der Auftragnehmer erbringt als Hauptleistung ein 6-monatiges Live-Gruppen-Coaching-Programm „THRESHOLD COACHING – Expert Positioning" mit folgenden Kernbestandteilen:
Ergänzend zur Hauptleistung erhält der Auftraggeber während der Vertragslaufzeit Zugang zu folgenden Bonus-Leistungen:
Die Bonus-Leistungen dienen ausschließlich der eigenständigen Vorbereitung zwischen den Live-Sessions und der Vertiefung der behandelten Themen. Sie werden OHNE individuelle didaktische Betreuung, Korrektur von Aufgaben, Lernerfolgskontrolle, Prüfungen, Zertifikate oder Abschlüsse bereitgestellt.
Die angebotene Leistung ist kein Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG). Es erfolgt keine systematische Wissensvermittlung mit individueller Betreuung und Lernerfolgskontrolle. Die Hauptleistung ist das synchrone Live-Gruppen-Coaching.
Der Vertragsschluss erfolgt in folgenden verbindlichen Schritten:
Ein direkter Kauf oder eine direkte Buchung über die Website ohne vorherigen persönlichen Kontakt (Video-Strategie-Gespräch) ist nicht möglich und wird technisch nicht angeboten.
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zulassung zum Programm. Die Teilnahme erfolgt nach freiem Ermessen des Auftragnehmers basierend auf Eignung, verfügbaren Plätzen (max. 20 Teilnehmer) und passender Gruppenzusammensetzung.
Die Vertragslaufzeit beträgt 6 Monate ab dem im Vertrag vereinbarten Startdatum der ersten Live-Session. Der Vertrag endet automatisch mit Ablauf der 6-monatigen Laufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Die konkreten Termine aller 12 Live-Sessions werden dem Auftraggeber mindestens 14 Tage vor Programmbeginn per E-Mail mitgeteilt. Die Termine werden im Regelfall so gewählt, dass eine gleichmäßige Verteilung über die 6 Monate erfolgt (ca. 2 Sessions pro Monat).
Die Live-Sessions finden via Zoom (oder vergleichbarer Videokonferenz-Software) statt. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmern jeweils spätestens 24 Stunden vor jeder Session per E-Mail zugesandt.
Der Zugang zu den Bonus-Leistungen (Kurse und AI-Maschine) besteht ausschließlich für die Dauer der 6-monatigen Vertragslaufzeit. Nach Vertragsende erlischt der Zugang automatisch und ohne weitere Ankündigung.
Das Programm findet nur bei Erreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen statt. Bei Nichterreichen dieser Mindestteilnehmerzahl ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten (siehe § 8 Abs. 1).
Die Vergütung für das gesamte 6-monatige Programm (Hauptleistung plus Bonus-Leistungen) beträgt:
Die Einmalzahlung ist fällig 14 Tage vor der ersten Live-Session.
Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Überweisung auf das vom Auftragnehmer in der Rechnung angegebene Bankkonto.
Der Auftraggeber ist nur dann zur Aufrechnung berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Auftragnehmer anerkannt sind.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Da der Vertrag ausschließlich mit Unternehmern geschlossen wird, besteht KEIN gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB.
Da der Vertrag ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB geschlossen wird, besteht KEIN gesetzliches Widerrufsrecht. Der Auftraggeber kann den Vertrag nach dessen Zustandekommen nicht widerrufen.
Der Auftraggeber kann den Vertrag bis 14 Tage vor der ersten Live-Session kostenfrei stornieren. Bereits geleistete Zahlungen werden vollständig innerhalb von 14 Tagen zurückerstattet.
Bei Stornierung zwischen 13 und 7 Tagen vor der ersten Live-Session wird eine Bearbeitungsgebühr von 250,00 EUR (netto) erhoben.
Eine Stornierung weniger als 7 Tage vor der ersten Live-Session ist nicht mehr möglich. Der Auftraggeber bleibt zur Zahlung der gesamten Vergütung verpflichtet.
Nach Beginn der ersten Live-Session ist eine ordentliche Kündigung durch den Auftraggeber ausgeschlossen. Der Auftraggeber bleibt zur Zahlung der gesamten vereinbarten Vergütung verpflichtet, auch wenn er nicht oder nicht mehr an Live-Sessions teilnimmt.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 314 BGB bleibt unberührt.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, nach Möglichkeit aktiv an den Live-Sessions teilzunehmen. Bei absehbarer Verhinderung sollte eine rechtzeitige Abmeldung per E-Mail erfolgen.
Der Auftraggeber stellt auf eigene Kosten sicher, dass er über die erforderliche technische Ausstattung verfügt: stabile Internetverbindung (mind. 6 Mbit/s), Computer/Laptop/Tablet mit aktuellem Betriebssystem, funktionsfähige Kamera und Mikrofon sowie Zoom-Software oder kompatibler Browser. Technische Probleme auf Seiten des Auftraggebers gehen zu seinen Lasten.
Der Auftraggeber verpflichtet sich zur aktiven Mitarbeit, insbesondere: Kamera einschalten (sofern technisch möglich), aktive Teilnahme bei Hot-Seats und Übungen, eigenverantwortliche Bearbeitung von Aufgaben sowie wertschätzendes Feedback an andere Teilnehmer.
Der Auftraggeber verpflichtet sich: persönliche Informationen anderer Teilnehmer vertraulich zu behandeln, keine Aufzeichnungen (Video, Audio, Screenshots) der Live-Sessions anzufertigen und Inhalte der Sessions nicht öffentlich zu teilen.
Der Auftraggeber verpflichtet sich zu respektvollem Umgang. Untersagt sind insbesondere Diskriminierung, Belästigung, Mobbing, persönliche Angriffe, Störung der Sessions sowie Spam in der Community.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, erhaltene Materialien ausschließlich für eigene Zwecke zu nutzen und nicht an Dritte weiterzugeben.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, bis 14 Tage vor Programmbeginn ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten (z.B. bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl, Krankheit, höherer Gewalt). Bereits gezahlte Beträge werden vollständig innerhalb von 14 Tagen zurückerstattet.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber aus wichtigem Grund vom Programm auszuschließen und den Vertrag außerordentlich fristlos zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Bei Verschulden des Auftraggebers: Der Zugang endet sofort. Die Zahlungspflicht für die gesamte Vertragslaufzeit bleibt vollumfänglich bestehen. Bereits geleistete Zahlungen werden nicht zurückerstattet.
Bei Verschulden des Auftragnehmers: Anteilige Rückerstattung für nicht erbrachte Live-Sessions.
Alle im Rahmen des Programms bereitgestellten Materialien sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum des Auftragnehmers. Dies umfasst insbesondere Kursinhalte, Workbooks, Vorlagen, Frameworks, Präsentationen und die AI-Maschine.
Der Auftraggeber erhält ein einfaches (nicht ausschließliches), nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den bereitgestellten Materialien – zeitlich beschränkt auf die Vertragslaufzeit und inhaltlich beschränkt auf die persönliche, nicht-kommerzielle Nutzung zur eigenen beruflichen Weiterbildung.
Ausdrücklich untersagt sind: Weitergabe von Zugangsdaten, Vervielfältigung über das persönliche Maß hinaus, Veröffentlichung, kommerzielle Nutzung, Bearbeitung ohne Genehmigung sowie Video- oder Audio-Aufzeichnungen der Live-Sessions.
Bei schuldhaftem Verstoß gegen die Nutzungsverbote verpflichtet sich der Auftraggeber zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 5.000,00 EUR pro Verstoßfall.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers und den Bestimmungen der DSGVO. Die aktuelle Datenschutzerklärung ist abrufbar unter: Datenschutzerklärung.
Mit Vertragsschluss willigt der Auftraggeber in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zweck der Vertragserfüllung ein, insbesondere Speicherung von Kontaktdaten, Kommunikation per E-Mail, Teilnahme an Video-Calls (Zoom) sowie Zugang zu Community und Lernplattform.
Live-Sessions werden grundsätzlich NICHT aufgezeichnet. Sollte ausnahmsweise eine Aufzeichnung erfolgen, werden alle Teilnehmer vorab informiert und um ausdrückliche Zustimmung gebeten.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie oder Gewährleistung für den geschäftlichen oder persönlichen Erfolg des Auftraggebers. Insbesondere wird nicht garantiert: Steigerung von Umsatz oder Gewinn, Gewinnung neuer Kunden, Erreichen spezifischer Positionierungsziele oder erfolgreicher Launch.
Das Programm hat Coaching-Charakter. Der Auftragnehmer gibt Impulse, stellt Fragen, bietet Perspektiven und begleitet den Prozess. Die Verantwortung für Entscheidungen und deren Umsetzung liegt beim Auftraggeber.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden (maximal die Höhe der vereinbarten Vergütung). Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Ansprüche des Auftraggebers verjähren in 12 Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht für Ansprüche aus vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen.
Höhere Gewalt bezeichnet außergewöhnliche Ereignisse, die von den Parteien nicht vorhersehbar und nicht beeinflussbar sind und die die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen unmöglich oder unzumutbar machen (z.B. Naturkatastrophen, Kriege, Pandemien, Stromausfälle).
Bei Eintritt höherer Gewalt sind beide Parteien von der Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten befreit. Dauert die höhere Gewalt länger als 2 Monate an, ist jede Partei berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits erbrachte Leistungen sind anteilig zu vergüten.
Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, Inhalte, Methoden und Abläufe des Programms geringfügig anzupassen, sofern dies die Qualität verbessert oder aus organisatorischen Gründen erforderlich ist und die Kernleistung nicht beeinträchtigt.
Wesentliche Änderungen (Reduzierung der Sessions, Verkürzung der Programmdauer, wesentliche Inhaltsänderungen) werden dem Auftraggeber mindestens 4 Wochen im Voraus schriftlich mitgeteilt. Bei wesentlichen Änderungen hat der Auftraggeber ein außerordentliches Kündigungsrecht innerhalb von 14 Tagen.
Einzelne Session-Termine können aus wichtigem Grund verschoben werden. Die Teilnehmer werden mindestens 48 Stunden vorher informiert. Verschobene Sessions werden innerhalb der Vertragslaufzeit nachgeholt.
Als vertraulich gelten alle Informationen, die im Rahmen des Programms ausgetauscht werden, insbesondere Geschäftsmodelle, Strategien, finanzielle Daten, Kundenlisten, persönliche Herausforderungen und alle in Live-Sessions geteilten Informationen.
Alle Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen geheim zu halten, nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke des Programms zu verwenden.
Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, dem Empfänger bereits vor Offenlegung bekannt waren, von Dritten rechtmäßig ohne Vertraulichkeitspflicht übermittelt wurden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen.
Die Vertraulichkeitspflicht besteht während der Vertragslaufzeit und 2 Jahre über das Vertragsende hinaus.
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. E-Mail genügt der Schriftform, sofern sie vom berechtigten E-Mail-Account der jeweiligen Partei versendet wurde.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Auf diesen Vertrag findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers an Dritte abzutreten. Der Auftragnehmer ist berechtigt, seine Rechte und Pflichten ganz oder teilweise an Dritte abzutreten.
Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Mündliche Zusagen oder Vereinbarungen vor oder bei Vertragsschluss sind nicht verbindlich.
Diese AGB sind in deutscher Sprache verfasst. Bei Übersetzungen in andere Sprachen ist im Zweifel die deutsche Fassung maßgeblich.
Mit Unterzeichnung des Vertrags oder Zahlung der Vergütung (je nachdem, was zuerst erfolgt) bestätigt der Auftraggeber ausdrücklich:
Stand: Februar 2026
Auftragnehmer: João Heep · Hofheim am Taunus · [email protected]